es geht vorwärts

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Im Herbst desselben Jahres treffen wir durch einen grossen Zufall an der Interboot in Friedrichshafen die uns bis dahin noch unbekannte ehemalige Eignerin der Witch. Und wiederum durch sie lernen wir Heiny Bertschi, Inhaber der gleichnamigen Petroleum Ofen-Firma kennen. Und schon bald entschliessen wir, ihm unsere Witch zur Überholung anzuvertrauen. Inzwischen haben wir unsere Yacht in einem 3,5 Wochen Törn von Marmaris nach Sta. Margerita, Spanien verlegt. Eine Überfahrt, bei der uns weder Sturm noch Flaute erspart blieben.

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Zehn Monate später wird die Witch per LKW nach Höri, bei Zürich, in Bertschi`s Halle transportiert. Um uns nicht zu wiederholen und den Leser zu langweilen, verlieren wir hier nur ein paar wenige Worte: auch alles nur Schein und Geldkassiererei ohne Gegenleistung!
Und wieder geht die Suche nach einer geeigneten Werft los.
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Durch das eidg. Seeschiffahrtsamt sind wir auf den Schiffsbau-Ingenieur Jonas Panacek gestossen, der eine Firma im Turbenthal für den Umbau empfahl.
Und die Gespräche gingen wieder los. Natürlich waren wir inzwischen entsprechend skeptisch und haben alles und jeden hinterfragt. Jonas Panacek konnte uns jedoch überzeugen und so verschoben wir die Witch, oder was nach der zerstörerischen Arbeit von Bertschi noch übrig war ein weiteres Mal in eine neue Werft.
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Und dann ging alles sehr schnell. Das Schiff, kaum dort angekommen, wurde auf ein Minimum, sprich cirka 1.50m über dem Kiel (BILDER) reduziert, und halbiert, 1.50m verlängert und innen total neu aufgebaut. Da kamen wir und unser Schiffsingenieur manchmal ins Schwitzen, um mit dem Umbautempo Schritt zu halten. Doch wir durften nach Langem wieder ein positives Gefühl haben – endlich wurde die Witch aufgebaut und nicht nur abgerissen.


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